Staatlich anerkannte katholische berufsbildende Schule

Wir bleiben hier!

Mit Erasmus in die Welt – Internationale Erfahrungen zum Schuljahresabschluss

Mit dem Ende des Schuljahres blicken wir erneut auf zahlreiche spannende Erasmuspraktika zurück. Wie in jedem Jahr nutzten viele unserer Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln.

So reisten die beiden 11. Klassen der Fachoberschule nach Valencia, wo sie ihre Sprachkenntnisse erweiterten und im Rahmen der Berufsfelderkundung Einblicke in die Arbeitswelt vor Ort erhielten.

Sophie Heinemann aus dem zweiten Ausbildungsjahr der Erzieherausbildung absolvierte ihr Erasmus-Praktikum in Apenrade (Dänemark) und berichtet in einem persönlichen Rückblick von ihren vielfältigen Erfahrungen.

„Vom 15. Juni bis zum 3. Juli 2026 durfte ich im Rahmen meines Erasmus Programms drei Wochen im deutschen Kindergarten Loit Schauby verbringen. Schon in den ersten Tagen habe ich die Kinder sowie die Erzieherinnen und Erzieher und auch die Eltern kennengelernt und wurde von allen sehr herzlich aufgenommen. Die offene und gelassene Mentalität, die ich dort erleben durfte, war für mich etwas ganz Neues und hat mir gezeigt, wie unterschiedlich pädagogische Arbeit gelebt werden kann. Die Arbeitsweise im Kindergarten war ruhiger, strukturierter und gleichzeitig sehr flexibel, was mir neue Sichtweisen auf den Alltag mit Kindern eröffnet hat.

Ich durfte als vollwertige Kraft mitarbeiten und den Kindergarten im täglichen Ablauf unterstützen. Dabei habe ich die Kinder begleitet, eigene kleine Angebote durchgeführt und viele schöne Momente erlebt, die mir gezeigt haben, wie wertvoll diese Arbeit ist. Besonders bedeutend war für mich, dass ich in diesen drei Wochen keine vorgegebenen Aufgaben von der Schule hatte. Es war eine wunderschöne Erfahrung, einmal nicht an Abgaben oder bestimmte Erwartungen denken zu müssen, sondern mich vollkommen auf die Kinder, ihre Bedürfnisse und die gemeinsamen Erlebnisse konzentrieren zu können. Dadurch habe ich den Alltag viel intensiver wahrgenommen und konnte mich mit einer ganz anderen Ruhe und Aufmerksamkeit einbringen.

Sehr faszinierend war für mich, wie selbstverständlich die Kinder zwischen Deutsch und Dänisch gewechselt haben, sobald ich mit ihnen gesprochen habe. Dieser natürliche Umgang mit Sprache hat mich beeindruckt und gleichzeitig motiviert, selbst Neues zu lernen. Ich konnte den Kindern neue deutsche Wörter und kleine Sprichwörter beibringen, während sie mir im Gegenzug Begriffe auf Dänisch erklärt haben. Dieser sprachliche Austausch hat meinen Aufenthalt besonders geprägt und mir gezeigt, wie spielerisch Kinder mit Sprache umgehen und wie schnell sie sich auf andere Menschen einstellen.

Die Arbeit in dieser Einrichtung war angenehm, herzlich und voller schöner Erlebnisse, die mir lange in Erinnerung bleiben werden. Ich konnte in diesen drei Wochen unglaublich viel aufnehmen, sei es sprachlich, fachlich oder sogar kulinarisch. Jede Begegnung und jeder Moment hat mich bereichert und mir wertvolle Erfahrungen für meinen weiteren Berufsweg geschenkt. Ich habe gespürt, wie gut es tut, sich auf Neues einzulassen und wie viel man aus einem anderen Land und einer anderen pädagogischen Kultur mitnehmen kann.

Für meine Zukunft steht für mich fest, dass ich, ohne zu zögern wieder eine solche Reise antreten würde. Die Zeit im deutschen Kindergarten Loit Schauby hat mir gezeigt, wie bereichernd es ist, über Grenzen hinweg zu lernen, neue Einrichtungen im Ausland kennenzulernen und sich auf andere Arbeitsweisen einzulassen. Diese drei Wochen waren für mich etwas ganz Besonderes und haben mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht.“

Mit den Eindrücken und Bildern dieser besonderen Auslandsaufenthalte verabschieden wir uns in die Sommerferien. Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft schöne, sonnige und erholsame Ferien und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im neuen Schuljahr!

„Du bist einzigartig“ – Feierlicher Schuljahresabschluss mit Zeugnisverleihung

Mit einer feierlichen Zeugnisverleihung endete am heutigen Freitag, dem 3. Juli 2026, das Schuljahr an unserer Schule. Hinter den Absolventinnen und Absolventen liegen intensive Wochen mit zahlreichen schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungen in den verschiedenen Bildungsgängen. Umso größer war die Freude, als nun endlich die verdienten Abschlusszeugnisse überreicht werden konnten.

Der Festtag begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Turnhalle, zu dem sich die gesamte Schulgemeinschaft versammelte. Neben den Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium nahmen auch zahlreiche Familienangehörige und Freunde der Absolventinnen und Absolventen teil. Ebenso durften wir Vertreter unserer Kooperationspartner sowie Schwestern herzlich begrüßen.

Für die musikalische Gestaltung sorgte erneut der Chor der Unterkurse, der mit seinen Beiträgen den Gottesdienst stimmungsvoll begleitete und der Feier einen besonderen Rahmen verlieh.

Unter dem Motto „Du bist einzigartig“ wurde den Anwesenden eindrucksvoll vor Augen geführt, dass jeder Mensch mit seinen Talenten, Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit unverwechselbar ist. Anhand verschiedener Beispiele wurde deutlich, wie wertvoll jede und jeder Einzelne für die Gemeinschaft ist – eine Botschaft, die viele der Absolventinnen und Absolventen auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst folgte die feierliche Zeugnisverleihung. Insgesamt wurden 219 Schülerinnen und Schüler aus zehn Klassen verabschiedet. In ihrer Ansprache erinnerte Frau Sachse an den Geist der heiligen Maria Magdalena Postel und schlug dabei den Bogen zur Normandiefahrt einiger Kolleginnen und Kollegen. Als besonderes Abschiedsgeschenk erhielten die Absolventinnen und Absolventen eine Jakobsmuschel, die während dieser Reise gesammelt worden war. Sie soll als Symbol für den weiteren Lebensweg dienen und die jungen Menschen daran erinnern, mutig neue Wege zu gehen, Verantwortung zu übernehmen und den Geist unserer Schule in die Welt hinauszutragen.

Wir verabschieden in diesem Jahr:

  • 7 staatlich anerkannte Ergotherapeutinnen
  • 8 staatlich anerkannte PhysiotherapeutInnen
  • 28 Sozialassistentinnen und Sozialassistenten
  • 24 Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger
  • 34 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit der Fachhochschulreife
  • 27 Schülerinnen und Schüler, die im Berufsvorbereitungsjahr erfolgreich ihren Hauptschulabschluss erworben haben
  • 31 Schülerinnen und Schüler mit dem Realschulabschluss
  • 60 staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher

Mit ihren Abschlüssen eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Perspektiven – sei es im Berufsleben, in einer weiterführenden Ausbildung oder auf dem Weg zu einem Studium. Sie alle haben in den vergangenen Jahren Engagement, Ausdauer und Durchhaltevermögen bewiesen und können stolz auf ihre Leistungen sein.

Die gesamte Schulgemeinschaft gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Wir wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg, Zuversicht und die Gewissheit, dass jede und jeder Einzelne einzigartig ist und die Zukunft mit den eigenen Fähigkeiten bereichern kann.

Spannende Projekte zum Schuljahresfinale: Fachschüler präsentieren ihre Kolloquien

Das Schuljahr befindet sich auf der Zielgeraden – und für unsere Fachschülerinnen und Fachschüler markierte der heutige Tag einen ganz besonderen Meilenstein: Mit ihren Kolloquien schlossen sie ihre berufspraktische Ausbildung erfolgreich ab.

In ihren Präsentationen stellten sie eindrucksvoll die Ergebnisse ihrer Facharbeiten vor und zeigten, wie vielfältig und praxisnah die Themen gewählt wurden. So beschäftigten sich die angehenden Fachkräfte unter anderem mit dem Einsatz der Ernährungspyramide zur Gesundheitsprävention, der Bedeutung von Naturerfahrungen als Schutzfaktor für die Resilienz sowie der Rolle von Musik in der ganzheitlichen Erziehung.

Die abwechslungsreichen Beiträge verdeutlichten nicht nur das fachliche Können der Fachschülerinnen und Fachschüler, sondern auch ihr großes Engagement für die pädagogische Praxis.

Wir gratulieren allen herzlich zu diesem wichtigen Schritt und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg!

Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren ganz herzlich Annina Emma Klingebiel als Preisträgerin bei einem Europäischen Wettbewerb.

Annina ist Schülerin im 1. Ausbildungsjahr der Kinderpflege und sie hat mit Ihrer Collage zum Thema: „Gewalt ist keine Option“ im Fach Kunst einen Landes- und Bundespreis gewonnen. Das ist wirklich eine herausragende Leistung. Am 19.05.2026 war Annina deshalb zur Preisverleihung im Niedersächsischen Landtag in Hannover.

Annina berichtet:

Ich freue mich sehr, beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb mit dem Thema „Gewalt ist keine Option“ sowohl auf Landesebene, als auch auf Bundesebene ausgezeichnet worden zu sein.

Die Aufgabe hat mich persönlich sehr angesprochen, da sie eine Frage stellt, die uns alle betrifft: Wie können wir selbst dazu beitragen, dass es in unserem Umfeld weniger Gewalt gibt, egal ob körperlich oder seelisch? In meinem Bild habe ich versucht, genau dieses Gefühl sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt steht ein Auge mit einer Träne, als Symbol für die Verletzlichkeit von Menschen. Um das Auge herum sind Wörter zu Gewalttaten aus einer Zeitung verteilt, die zeigen sollen, wie vielfältig Gewalt ist.

Meine zentrale Botschaft lautet:

„Die Narben verblassen – aber sie bleiben.“ Auch wenn Wunden mit der Zeit heilen, hinterlassen sie Spuren. Um das darzustellen, habe ich drei Seiten des Bildes gerissen, während eine Seite glatt geblieben ist. So entsteht ein Kontrast zwischen dem, was nach außen vielleicht wieder „heil“ wirkt, und dem, was innerlich bleibt. Außerdem habe ich schwarze Linien mit rotem Faden vernäht, um die Verletzungen sichtbar zu machen.

Besonders schön war für mich nicht nur die Auszeichnung selbst, sondern auch das Erlebnis drumherum. Gemeinsam mit einer Freundin vom Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt bin ich zur Preisverleihung in den Niedersächsischen Landtag nach Hannover gefahren. Dieser Tag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Für meine Arbeit habe ich auf Landesebene einen Büchergutschein und auf Bundesebene einen Reisegutschein erhalten – worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe.

„Kleine Entdecker auf großer Reise“ – Die PiA 2 gestaltet einen spannenden Entdeckertag für Kinder in Wingerode 

Im Rahmen unseres Modulabschlusses in KM15 am 01.06.2026 hatten wir die Möglichkeit, einen besonderen Entdeckertag für Kinder des Kindergartens „Ritterbachzwerge“ zu planen und durchzuführen. Unter dem Motto „Kleine Entdecker auf großer Reise“ entstand ein abwechslungsreiches Projekt, das den Kindern die Möglichkeit bot, ihre Umwelt spielerisch zu entdecken, zu erforschen und mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Schon beim Ankommen wurden die Kinder herzlich begrüßt und auf den gemeinsamen Vormittag eingestimmt. Gemeinsam mit der Handpuppe „Rabe Socke“ starteten sie in den Tag. Mit viel Freude, Neugier und guter Laune kamen die Kinder ins Gespräch, lachten miteinander und wurden auf die bevorstehenden Abenteuer vorbereitet.

Anschließend erhielten die Kinder ihren persönlichen Entdeckerpass und machten sich voller Spannung auf den Weg zu den verschiedenen Forscherstationen. Dort warteten zahlreiche spannende Aufgaben, Experimente und Herausforderungen auf sie. Für jede erfolgreich absolvierte Station erhielten sie einen Sticker für ihren Entdeckerpass und konnten dabei viele neue Erfahrungen sammeln.

Die Schülerinnen und Schüler der PiA 2 entwickelten die Stationen eigenständig und bereiteten diese mit viel Kreativität, Engagement und pädagogischem Fachwissen vor. Dabei standen die Themen Magnetismus, Muster und Formen, Nachhaltigkeit sowie Messen, Wiegen und Vergleichen im Mittelpunkt. Besonders großes Interesse zeigten die Kinder an der Station zum Thema Magnetismus. Dort konnten sie ausprobieren, welche Gegenstände magnetisch sind und welche nicht. Mit Begeisterung bewegten sie Fahrzeuge mithilfe von Magneten und experimentierten mit verschiedenen Materialien. Dabei entdeckten sie spielerisch erste naturwissenschaftliche Zusammenhänge und hatten sichtlich Freude am Ausprobieren. Auch die Station zu Mustern und Formen wurde mit viel Interesse besucht. Hier konnten die Kinder Formen erkennen, Muster fortsetzen und eigene Lösungen entwickeln. Durch das genaue Beobachten und Zuordnen wurden ihre Konzentration und ihr logisches Denken gefördert. Im Bereich Nachhaltigkeit lernten die Kinder auf spielerische Weise den bewussten Umgang mit Ressourcen kennen. Sie bewältigten einen Parcours und beschäftigten sich mit Mülltrennung. Mit großer Aufmerksamkeit erkundeten sie die Angebote und erfuhren, wie jeder Einzelne einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann. An der Mess-Station konnten die Kinder verschiedene Gegenstände vergleichen, schätzen und messen.

Mit viel Freude untersuchten sie Größen, Gewichte und Materialien. Dabei sammelten sie erste Erfahrungen im Vergleichen und Entdecken mathematischer Zusammenhänge. Während des gesamten Projekttages waren die Kinder mit großer Begeisterung bei der Sache. Zum Abschluss des Entdeckertages erhielten die Kinder eine Urkunde sowie eine kleine Überraschung. Stolz präsentierten sie ihre Entdeckerpässe. Für viele Kinder war dieser Tag ein besonderes Erlebnis, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Auch für uns als angehende Erzieher und Erzieherinnen war dieser Vormittag eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten erleben, wie wichtig selbstständiges Entdecken, aktives Lernen und gemeinsames Forschen für die Entwicklung von Kindern sind. Der Forschertag hat eindrucksvoll gezeigt, dass Lernen besonders dann gelingt, wenn Kinder selbst aktiv werden dürfen. Mit viel Neugier, Begeisterung und Freude begaben sich die kleinen Entdecker auf ihre große Reise und sammelten dabei zahlreiche spannende Erfahrungen, neue Erkenntnisse und unvergessliche Erinnerungen. 

PiA2