Das Schuljahr befindet sich auf der Zielgeraden – und für unsere Fachschülerinnen und Fachschüler markierte der heutige Tag einen ganz besonderen Meilenstein: Mit ihren Kolloquien schlossen sie ihre berufspraktische Ausbildung erfolgreich ab.
In ihren Präsentationen stellten sie eindrucksvoll die Ergebnisse ihrer Facharbeiten vor und zeigten, wie vielfältig und praxisnah die Themen gewählt wurden. So beschäftigten sich die angehenden Fachkräfte unter anderem mit dem Einsatz der Ernährungspyramide zur Gesundheitsprävention, der Bedeutung von Naturerfahrungen als Schutzfaktor für die Resilienz sowie der Rolle von Musik in der ganzheitlichen Erziehung.
Die abwechslungsreichen Beiträge verdeutlichten nicht nur das fachliche Können der Fachschülerinnen und Fachschüler, sondern auch ihr großes Engagement für die pädagogische Praxis.
Wir gratulieren allen herzlich zu diesem wichtigen Schritt und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg!
Wir gratulieren ganz herzlich Annina Emma Klingebiel als Preisträgerin bei einem Europäischen Wettbewerb.
Annina ist Schülerin im 1. Ausbildungsjahr der Kinderpflege und sie hat mit Ihrer Collage zum Thema: „Gewalt ist keine Option“ im Fach Kunst einen Landes- und Bundespreis gewonnen. Das ist wirklich eine herausragende Leistung. Am 19.05.2026 war Annina deshalb zur Preisverleihung im Niedersächsischen Landtag in Hannover.
Annina berichtet:
Ich freue mich sehr, beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb mit dem Thema „Gewalt ist keine Option“ sowohl auf Landesebene, als auch auf Bundesebene ausgezeichnet worden zu sein.
Die Aufgabe hat mich persönlich sehr angesprochen, da sie eine Frage stellt, die uns alle betrifft: Wie können wir selbst dazu beitragen, dass es in unserem Umfeld weniger Gewalt gibt, egal ob körperlich oder seelisch? In meinem Bild habe ich versucht, genau dieses Gefühl sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt steht ein Auge mit einer Träne, als Symbol für die Verletzlichkeit von Menschen. Um das Auge herum sind Wörter zu Gewalttaten aus einer Zeitung verteilt, die zeigen sollen, wie vielfältig Gewalt ist.
Meine zentrale Botschaft lautet:
„Die Narben verblassen – aber sie bleiben.“ Auch wenn Wunden mit der Zeit heilen, hinterlassen sie Spuren. Um das darzustellen, habe ich drei Seiten des Bildes gerissen, während eine Seite glatt geblieben ist. So entsteht ein Kontrast zwischen dem, was nach außen vielleicht wieder „heil“ wirkt, und dem, was innerlich bleibt. Außerdem habe ich schwarze Linien mit rotem Faden vernäht, um die Verletzungen sichtbar zu machen.
Besonders schön war für mich nicht nur die Auszeichnung selbst, sondern auch das Erlebnis drumherum. Gemeinsam mit einer Freundin vom Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt bin ich zur Preisverleihung in den Niedersächsischen Landtag nach Hannover gefahren. Dieser Tag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Für meine Arbeit habe ich auf Landesebene einen Büchergutschein und auf Bundesebene einen Reisegutschein erhalten – worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe.
Landesbeauftragte des Europäischen Wettbewerbs Claudia Kirsten, Annina Klingebiel, Präsidentin des Niedersächsischen Landtages Hanna Naber, die Vertreterin des Niedersächsischen Kulturministerium Tanja Strömer-Mautz (von links nach rechts)
Im Rahmen unseres Modulabschlusses in KM15 am 01.06.2026 hatten wir die Möglichkeit, einen besonderen Entdeckertag für Kinder des Kindergartens „Ritterbachzwerge“ zu planen und durchzuführen. Unter dem Motto „Kleine Entdecker auf großer Reise“ entstand ein abwechslungsreiches Projekt, das den Kindern die Möglichkeit bot, ihre Umwelt spielerisch zu entdecken, zu erforschen und mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Schon beim Ankommen wurden die Kinder herzlich begrüßt und auf den gemeinsamen Vormittag eingestimmt. Gemeinsam mit der Handpuppe „Rabe Socke“ starteten sie in den Tag. Mit viel Freude, Neugier und guter Laune kamen die Kinder ins Gespräch, lachten miteinander und wurden auf die bevorstehenden Abenteuer vorbereitet.
Anschließend erhielten die Kinder ihren persönlichen Entdeckerpass und machten sich voller Spannung auf den Weg zu den verschiedenen Forscherstationen. Dort warteten zahlreiche spannende Aufgaben, Experimente und Herausforderungen auf sie. Für jede erfolgreich absolvierte Station erhielten sie einen Sticker für ihren Entdeckerpass und konnten dabei viele neue Erfahrungen sammeln.
Die Schülerinnen und Schüler der PiA 2 entwickelten die Stationen eigenständig und bereiteten diese mit viel Kreativität, Engagement und pädagogischem Fachwissen vor. Dabei standen die Themen Magnetismus, Muster und Formen, Nachhaltigkeit sowie Messen, Wiegen und Vergleichen im Mittelpunkt. Besonders großes Interesse zeigten die Kinder an der Station zum Thema Magnetismus. Dort konnten sie ausprobieren, welche Gegenstände magnetisch sind und welche nicht. Mit Begeisterung bewegten sie Fahrzeuge mithilfe von Magneten und experimentierten mit verschiedenen Materialien. Dabei entdeckten sie spielerisch erste naturwissenschaftliche Zusammenhänge und hatten sichtlich Freude am Ausprobieren. Auch die Station zu Mustern und Formen wurde mit viel Interesse besucht. Hier konnten die Kinder Formen erkennen, Muster fortsetzen und eigene Lösungen entwickeln. Durch das genaue Beobachten und Zuordnen wurden ihre Konzentration und ihr logisches Denken gefördert. Im Bereich Nachhaltigkeit lernten die Kinder auf spielerische Weise den bewussten Umgang mit Ressourcen kennen. Sie bewältigten einen Parcours und beschäftigten sich mit Mülltrennung. Mit großer Aufmerksamkeit erkundeten sie die Angebote und erfuhren, wie jeder Einzelne einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann. An der Mess-Station konnten die Kinder verschiedene Gegenstände vergleichen, schätzen und messen.
Mit viel Freude untersuchten sie Größen, Gewichte und Materialien. Dabei sammelten sie erste Erfahrungen im Vergleichen und Entdecken mathematischer Zusammenhänge. Während des gesamten Projekttages waren die Kinder mit großer Begeisterung bei der Sache. Zum Abschluss des Entdeckertages erhielten die Kinder eine Urkunde sowie eine kleine Überraschung. Stolz präsentierten sie ihre Entdeckerpässe. Für viele Kinder war dieser Tag ein besonderes Erlebnis, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Auch für uns als angehende Erzieher und Erzieherinnen war dieser Vormittag eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten erleben, wie wichtig selbstständiges Entdecken, aktives Lernen und gemeinsames Forschen für die Entwicklung von Kindern sind. Der Forschertag hat eindrucksvoll gezeigt, dass Lernen besonders dann gelingt, wenn Kinder selbst aktiv werden dürfen. Mit viel Neugier, Begeisterung und Freude begaben sich die kleinen Entdecker auf ihre große Reise und sammelten dabei zahlreiche spannende Erfahrungen, neue Erkenntnisse und unvergessliche Erinnerungen.
Am 28. Mai 2026 absolvierten wir, die Klasse Ki 2, unsere Praktische Abschlussprüfung im Lernfeld 8 (Bei Bildungsprozessen in ausgewählten Bildungs- und Entwicklungsbereichen mitwirken und unterstützen) unter dem Motto „Karneval der Tiere“. Für diesen besonderen Tag durften wir die Kinder aus dem Bergkindergarten begrüßen. Die drei Kindergartengruppen konnten an vielfältigen und kreativ gestalteten Angeboten teilnehmen, die wir im Vorfeld vorbereitet hatten. Für die Prüfung wurden wir in sechs Kleingruppen aufgeteilt, die jeweils ein eigenes Unterthema zum „Karneval der Tiere“ erarbeitet hatten. Mit viel Kreativität entstanden liebevoll dekorierte Räume, die die Kinder zum Entdecken, Staunen und Mitmachen einluden. Zu Beginn begrüßten wir die Kinder mit Liedern, die von einigen Mitschülerinnen und Mitschülern auf der Gitarre begleitet wurden. Anschließend durchliefen die drei Kindergartengruppen verschiedene Stationen mit Angeboten aus den Bereichen Kunst, Bewegung und Musik. Die Kinder hatten sichtlich Freude an den abwechslungsreichen Aktionen und nahmen mit großer Begeisterung teil. Auch für uns war die praktische Prüfung eine wertvolle Erfahrung, bei der Zusammenhalt, Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung eine wichtige Rolle spielten.
Nach der erfolgreichen Praktischen Prüfung folgten die schriftlichen Abschlussprüfungen. Am 1. Juni schrieben wir die Prüfung im Lernfeld 2 (Entwicklungs- und Bildungsprozesse bis zum Ende des Grundschulalters gestalten und begleiten), am 3. Juni die Prüfung im Lernfeld 3 (Gesundheitserziehung und -förderung gestalten und begleiten) und am 5. Juni die Prüfung im Fach Sozialkunde. In diesen Prüfungen konnten wir unser Wissen und unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen, welches wir uns in den vergangenen zwei Ausbildungsjahren angeeignet haben. Für unseren Jahrgang war dies eine besondere Situation, da wir als erster Jahrgang in dieser Form geprüft wurden. Dies stellte nicht nur für uns Schülerinnen und Schüler, sondern auch für unsere Lehrerinnen eine neue Erfahrung dar. Umso stolzer blicken wir heute auf die gemeinsam gemeisterten Prüfungen und die vielen schönen Erfahrungen zurück, die uns auf unserem Weg begleitet haben. Nun steht uns nur noch eine mündliche Prüfung bevor, der wir mit Zuversicht entgegenblicken. Ein besonderer Dank gilt unseren Lehrkräften. Sie haben uns während unserer Ausbildungszeit und besonders in der Prüfungsphase nicht nur begleitet und geprüft, sondern standen uns auch bei Fragen, Herausforderungen und Unsicherheiten jederzeit unterstützend zur Seite. Für ihre Geduld, ihr Engagement und ihre Unterstützung sind wir allen sehr dankbar. Nun freuen wir uns darauf, bald unsere Ausbildung als Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger erfolgreich abzuschließen und die nächsten Schritte auf unserem beruflichen Weg zu gehen.
Der Erzieher-Unterkurs 2 gestaltet spannenden Forschertag an der Grundschule Bodenrode
Im Rahmen unserer Ausbildung im Erzieher-Unterkurs 2 durften wir gemeinsam mit der Klasse 1a der Grundschule Bodenrode ein besonderes Projekt gestalten. Unter dem Motto „Die Welt entdecken – von ganz unten bis ganz oben“ planten und begleiteten wir einen abwechslungsreichen Forschertag, bei dem die Kinder die Möglichkeit hatten, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erkunden, Fragen zu stellen und selbst aktiv zu forschen.
Bereits zu Beginn stimmten wir die Kinder mit einer Bewegungsreise auf das Thema ein. Gemeinsam erkundeten wir spielerisch den Erdboden, die Luft, Licht und Schatten sowie das Weltall. Anschließend durchliefen die Kinder verschiedene Forscherstationen, die sich mit den Themen Erde, Wasser, Luft, Licht und Schatten sowie Planeten beschäftigten. Mit großer Neugier untersuchten sie Bodenmaterialien, beobachteten Naturphänomene und entdeckten, wie Pflanzen wachsen. Sie falteten Papierboote, experimentierten mit Wasser und sammelten erste Erfahrungen zu dessen Eigenschaften. Durch Luftballons, Raketenversuche und weitere Experimente erfuhren die Kinder, dass Luft zwar unsichtbar ist, aber dennoch eine große Wirkung entfalten kann.
Ebenso spannend war das Erkunden von Licht und Schatten. Mit Taschenlampen, Schattenfiguren und Lichtprismen beobachteten die Kinder, wie Schatten entstehen und wie sich Licht in seine verschiedenen Farben zerlegen lässt. Auch das Weltall spielte eine wichtige Rolle. Die Kinder beschäftigten sich mit den Planeten unseres Sonnensystems, gestalteten kreative Astronautenhelme und begaben sich gedanklich auf eine Reise durch das Universum.
Während des gesamten Projekttages arbeiteten die Kinder mit viel Freude, Ausdauer und Konzentration. Sie tauschten ihre Beobachtungen aus, stellten Fragen, entwickelten eigene Ideen und unterstützten sich gegenseitig. Besonders beeindruckend war ihre Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen und ihr großes Interesse an den verschiedenen Forscherthemen.
Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Raketenstart, der für einen gelungenen und aufregenden Abschluss sorgte. Für uns als angehende Erzieherinnen und Erzieher war dieser Tag eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten erleben, wie wichtig selbstständiges Entdecken und aktives Lernen für die Entwicklung von Kindern ist und wie viel Freude gemeinsames Forschen bereiten kann.
Der Projekttag hat eindrucksvoll gezeigt, dass Forschen bereits im Grundschulalter beginnt. Mit Neugier, Kreativität und Begeisterung haben die Kinder die Welt ein Stück besser kennengelernt – von ganz unten bis ganz oben.
Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Schütze, der Grundschule Bodenrode und besonders den Kindern der Klasse 1a. Mit ihrer Neugier und Begeisterung haben sie diesen Forschertag zu einem gelungenen Erlebnis gemacht. Liebe Entdeckergrüße vom Erzieher Unterkurs 2.