Staatlich anerkannte katholische berufsbildende Schule

Wir bleiben hier!

Gemeinsam Zukunft gestalten – KBBSjobvision 3.0

Wie geht es nach der Schule weiter? Diese Frage bewegt viele junge Menschen – gerade in einer Zeit, die von vielfältigen Möglichkeiten, aber auch von Unsicherheit geprägt ist. Als katholische Schule sehen wir es als unseren Auftrag, Schülerinnen und Schüler nicht nur fachlich zu bilden, sondern sie auch verantwortungsvoll und ermutigend auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten. Ein wichtiger Baustein dafür ist eine verlässliche und praxisnahe Berufsorientierung.

Vor diesem Hintergrund fand am Mittwoch (07.01.2026) an unserer Schule eine schulinterne Berufsmesse statt. Neben unseren eigenen Bildungsangeboten stellten 10 weitere Unternehmen und Einrichtungen aus Heiligenstadt und der näheren Umgebung den rund 120 Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Realschulzweige ihre Berufsfelder sowie Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten vor. Zu Gast waren die Katholischen Altenpflegeheime Eichsfeld, das Eichsfeld Klinikum, Kur- und Vitalpark, ECO-Timber, Dyckerhoff, Raphael Gesellschaft, Kaufland Fleischwaren, Autohaus Albertsmeyer und THE SOULBIRD SPA Teistungenburg. In persönlicher Atmosphäre entstanden offene Gespräche, in denen Fragen gestellt, Erfahrungen geteilt und Perspektiven für den eigenen Lebensweg gestärkt oder entwickelt werden konnten.

Der direkte Austausch auf Augenhöhe erwies sich als besonders wertvoll. Viele Jugendliche gewannen neue oder weitere Einblicke in die Arbeitswelt und mehr Klarheit über ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten. Auch die teilnehmenden Betriebe zeigten sich sehr angetan vom offenen Miteinander.

Angesichts des Fachkräftemangels und der gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit verstehen wir Berufsorientierung als Ausdruck gelebter Verantwortung. Es geht darum, junge Menschen zu stärken, ihre Begabungen zu entdecken und ihnen Mut zu machen, ihren Platz in Beruf und Gesellschaft zu finden.

Die positive Resonanz bestärkt uns darin, dieses Format weiterzuführen. Wir danken allen beteiligten Unternehmen und Einrichtungen sowie den Kolleginnen und Kollegen, die diese Veranstaltung ermöglicht haben und damit dazu beitragen, unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in eine tragfähige und sinnstiftende Zukunft zu begleiten.

„Ein Stern, der Wege zeigt“ – Dreikönigsgottesdienst und Klassensegnung an unserer Schule

Zum Fest Erscheinung des Herrn (Dreikönig) feierte unsere Schulgemeinschaft einen besonderen Gottesdienst, der von der Fachabiturklasse inhaltlich gestaltet und von Pater Otto sowie Rektor Kucklick geleitet wurde. Im Mittelpunkt stand das Bild des Sterns – jenes Lichts, dem die Weisen aus dem Morgenland folgten und das auch heute noch Orientierung schenken kann.

In Texten, Gebeten und einem Anspiel wurde spürbar: Licht ist nicht nur etwas, das wir suchen. Licht kann auch von uns ausgehen – in kleinen Gesten, im Zuhören, im füreinander Dasein. Gerade in einer Zeit voller Fragen, Leistungsdruck und Unsicherheiten erinnerte der Gottesdienst daran, auf das eigene innere Licht zu hören und selbst zum Stern für andere zu werden.

Im Anschluss machten sich die Fachabiturientinnen und Fachabiturienten als Sternsinger auf den Weg durch das Schulgebäude. Klassen-, Fach- und Arbeitsräume wurden besucht, und überall wurde der traditionelle Segen für das neue Jahr zugesprochen. Die Segenszeichen an den Türen stehen dabei für Schutz, Hoffnung und den Wunsch nach Frieden – und zugleich für die Zusage: Gott geht mit uns durch dieses Jahr.

So wurde Dreikönig nicht nur gefeiert, sondern gelebt. Vielleicht reicht – wie im Gottesdienst gesagt – manchmal ein einziger Stern, um einen neuen Weg zu finden.

Frohe Weihnachten

Wenn das Jahr sich dem Ende neigt und die Tage kürzer werden, lädt uns die Weihnachtszeit dazu ein, innezuhalten. Zwischen Lichtern, Kerzen und vertrauten Klängen entsteht Raum für Besinnung und Dankbarkeit. Gerade in einem lebendigen Schulalltag, der von Lernen, Herausforderungen und Begegnungen geprägt ist, tut es gut, diesen Moment der Ruhe bewusst wahrzunehmen.

Weihnachten erinnert uns daran, was unsere Gemeinschaft trägt: gegenseitiger Respekt, Hilfsbereitschaft und das Vertrauen darauf, dass jeder Mensch mit seinen Begabungen wertvoll ist. Schule ist ein Ort, an dem Wissen wächst – aber ebenso ein Ort, an dem Beziehungen entstehen, Verantwortung übernommen wird und Hoffnung weitergegeben werden kann.

Möge die Weihnachtszeit Kraft schenken, um auf das Vergangene zurückzublicken und mit Zuversicht nach vorne zu schauen. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie allen Mitarbeitenden unserer Schule erholsame Feiertage, Zeit für Familie und Freunde und einen lichtvollen Start in das neue Jahr. ✨

Weihnachtliche Stimmung vor dem Start in die Ferien

Heute war der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien. Seit Wochen lag vorweihnachtliche Stimmung in der Luft. Den besonderen Abschluss bildete der Gottesdienst des Oberkurses 1 in der Klosterkapelle. Im Fokus stand ein schönes Anspiel zur Weihnachtsgeschichte. Darüber hinaus luden Pater Otto und der O1 dazu ein, innezuhalten und sich auf die Bedeutung von Weihnachten zu besinnen.

Vor bzw. nach dem Gottesdienst feierten alle Klassen in ihren Gruppen in weihnachtlicher Atmosphäre. Mit gemeinsamen Momenten, Gesprächen und kleinen Feiern verabschiedete sich die Schulgemeinschaft schließlich in die Weihnachtsferien.

Von der Diktatur zur Demokratie – Unser Tag in der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt

Am 9. November 2025 durften wir, die Ki2 (Kinderpfleger im 2. Jahr), im Rahmen des Respect Coach Programms das Museum des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in der Andreasstraße in Erfurt besichtigen. Den meisten von uns wird dieser Besuch wohl im Gedächtnis bleiben, denn es war wirklich beeindruckend und erschreckend zugleich, was wir in der zweistündigen Führung alles erfahren haben. Angst, Unsicherheit und Misstrauen waren ein ständiger Begleiter, denn die SED hatte ihren Einfluss auf fast alle Bereiche des Lebens. Man wusste nie genau, ob der beste Freund oder selbst jemand aus der eigenen Familie für die Staatssicherheit angestellt war und somit genauer auf den Einzelnen geschaut hat. Wenn man es genau betrachtet, wusste man auch nie genau, ob man am Abend nach Hause zu seiner Familie kann, denn es konnte sein, dass man beim Einkaufen angesprochen wurde und „zur Klärung eines Sachverhaltes“ mitgehen musste. Wenn es gut lief, nur zu einem Gespräch, wenn es schlecht lief, wurde man verhaftet. Oft wurde der Grund für die Haft erst nach der Verhaftung gesucht.

Auch von der Haftsituation selbst durften wir uns ein Bild machen. Die Haftetage der Männer befindet sich noch im Originalzustand und man konnte sich schon sehr in die Situation einfühlen, was für ein ungutes Gefühl in der Magengegend sorgte. Am Ende haben wir noch einen Blick darauf werfen dürfen, wie es dank starken, mutigen Menschen zur friedlichen Revolution kommen konnte.

Dadurch konnten wir mit einem etwas erleichternden Gefühl entlassen werden. Es war ein wirklich informativer Ausflug, nachdem wir alle unseren Frieden und unsere Möglichkeit auf Meinungsfreiheit noch etwas mehr zu schätzen wissen.

Patricia Weiße, Ki2