Staatlich anerkannte katholische berufsbildende Schule

Wir bleiben hier!

Beginn des neuen Schuljahres

Am Montag, dem 17.08.2026, starten wir gemeinsam ins neue Schuljahr. Um 8:00 Uhr beginnen wir in der Turnhalle mit einem gemeinsamen Gottesdienst.

Anschließend finden am Montag und Dienstag die Klassenleiterstunden in allen Klassen statt.

Wir freuen uns auf den Start!

Mit Erasmus in die Welt – Internationale Erfahrungen zum Schuljahresabschluss

Mit dem Ende des Schuljahres blicken wir erneut auf zahlreiche spannende Erasmuspraktika zurück. Wie in jedem Jahr nutzten viele unserer Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln.

So reisten die beiden 11. Klassen der Fachoberschule nach Valencia, wo sie ihre Sprachkenntnisse erweiterten und im Rahmen der Berufsfelderkundung Einblicke in die Arbeitswelt vor Ort erhielten.

Sophie Heinemann aus dem zweiten Ausbildungsjahr der Erzieherausbildung absolvierte ihr Erasmus-Praktikum in Apenrade (Dänemark) und berichtet in einem persönlichen Rückblick von ihren vielfältigen Erfahrungen.

„Vom 15. Juni bis zum 3. Juli 2026 durfte ich im Rahmen meines Erasmus Programms drei Wochen im deutschen Kindergarten Loit Schauby verbringen. Schon in den ersten Tagen habe ich die Kinder sowie die Erzieherinnen und Erzieher und auch die Eltern kennengelernt und wurde von allen sehr herzlich aufgenommen. Die offene und gelassene Mentalität, die ich dort erleben durfte, war für mich etwas ganz Neues und hat mir gezeigt, wie unterschiedlich pädagogische Arbeit gelebt werden kann. Die Arbeitsweise im Kindergarten war ruhiger, strukturierter und gleichzeitig sehr flexibel, was mir neue Sichtweisen auf den Alltag mit Kindern eröffnet hat.

Ich durfte als vollwertige Kraft mitarbeiten und den Kindergarten im täglichen Ablauf unterstützen. Dabei habe ich die Kinder begleitet, eigene kleine Angebote durchgeführt und viele schöne Momente erlebt, die mir gezeigt haben, wie wertvoll diese Arbeit ist. Besonders bedeutend war für mich, dass ich in diesen drei Wochen keine vorgegebenen Aufgaben von der Schule hatte. Es war eine wunderschöne Erfahrung, einmal nicht an Abgaben oder bestimmte Erwartungen denken zu müssen, sondern mich vollkommen auf die Kinder, ihre Bedürfnisse und die gemeinsamen Erlebnisse konzentrieren zu können. Dadurch habe ich den Alltag viel intensiver wahrgenommen und konnte mich mit einer ganz anderen Ruhe und Aufmerksamkeit einbringen.

Sehr faszinierend war für mich, wie selbstverständlich die Kinder zwischen Deutsch und Dänisch gewechselt haben, sobald ich mit ihnen gesprochen habe. Dieser natürliche Umgang mit Sprache hat mich beeindruckt und gleichzeitig motiviert, selbst Neues zu lernen. Ich konnte den Kindern neue deutsche Wörter und kleine Sprichwörter beibringen, während sie mir im Gegenzug Begriffe auf Dänisch erklärt haben. Dieser sprachliche Austausch hat meinen Aufenthalt besonders geprägt und mir gezeigt, wie spielerisch Kinder mit Sprache umgehen und wie schnell sie sich auf andere Menschen einstellen.

Die Arbeit in dieser Einrichtung war angenehm, herzlich und voller schöner Erlebnisse, die mir lange in Erinnerung bleiben werden. Ich konnte in diesen drei Wochen unglaublich viel aufnehmen, sei es sprachlich, fachlich oder sogar kulinarisch. Jede Begegnung und jeder Moment hat mich bereichert und mir wertvolle Erfahrungen für meinen weiteren Berufsweg geschenkt. Ich habe gespürt, wie gut es tut, sich auf Neues einzulassen und wie viel man aus einem anderen Land und einer anderen pädagogischen Kultur mitnehmen kann.

Für meine Zukunft steht für mich fest, dass ich, ohne zu zögern wieder eine solche Reise antreten würde. Die Zeit im deutschen Kindergarten Loit Schauby hat mir gezeigt, wie bereichernd es ist, über Grenzen hinweg zu lernen, neue Einrichtungen im Ausland kennenzulernen und sich auf andere Arbeitsweisen einzulassen. Diese drei Wochen waren für mich etwas ganz Besonderes und haben mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht.“

Mit den Eindrücken und Bildern dieser besonderen Auslandsaufenthalte verabschieden wir uns in die Sommerferien. Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft schöne, sonnige und erholsame Ferien und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im neuen Schuljahr!

„Du bist einzigartig“ – Feierlicher Schuljahresabschluss mit Zeugnisverleihung

Mit einer feierlichen Zeugnisverleihung endete am heutigen Freitag, dem 3. Juli 2026, das Schuljahr an unserer Schule. Hinter den Absolventinnen und Absolventen liegen intensive Wochen mit zahlreichen schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungen in den verschiedenen Bildungsgängen. Umso größer war die Freude, als nun endlich die verdienten Abschlusszeugnisse überreicht werden konnten.

Der Festtag begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Turnhalle, zu dem sich die gesamte Schulgemeinschaft versammelte. Neben den Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium nahmen auch zahlreiche Familienangehörige und Freunde der Absolventinnen und Absolventen teil. Ebenso durften wir Vertreter unserer Kooperationspartner sowie Schwestern herzlich begrüßen.

Für die musikalische Gestaltung sorgte erneut der Chor der Unterkurse, der mit seinen Beiträgen den Gottesdienst stimmungsvoll begleitete und der Feier einen besonderen Rahmen verlieh.

Unter dem Motto „Du bist einzigartig“ wurde den Anwesenden eindrucksvoll vor Augen geführt, dass jeder Mensch mit seinen Talenten, Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit unverwechselbar ist. Anhand verschiedener Beispiele wurde deutlich, wie wertvoll jede und jeder Einzelne für die Gemeinschaft ist – eine Botschaft, die viele der Absolventinnen und Absolventen auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst folgte die feierliche Zeugnisverleihung. Insgesamt wurden 219 Schülerinnen und Schüler aus zehn Klassen verabschiedet. In ihrer Ansprache erinnerte Frau Sachse an den Geist der heiligen Maria Magdalena Postel und schlug dabei den Bogen zur Normandiefahrt einiger Kolleginnen und Kollegen. Als besonderes Abschiedsgeschenk erhielten die Absolventinnen und Absolventen eine Jakobsmuschel, die während dieser Reise gesammelt worden war. Sie soll als Symbol für den weiteren Lebensweg dienen und die jungen Menschen daran erinnern, mutig neue Wege zu gehen, Verantwortung zu übernehmen und den Geist unserer Schule in die Welt hinauszutragen.

Wir verabschieden in diesem Jahr:

  • 7 staatlich anerkannte Ergotherapeutinnen
  • 8 staatlich anerkannte PhysiotherapeutInnen
  • 28 Sozialassistentinnen und Sozialassistenten
  • 24 Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger
  • 34 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule Gesundheit und Soziales mit der Fachhochschulreife
  • 27 Schülerinnen und Schüler, die im Berufsvorbereitungsjahr erfolgreich ihren Hauptschulabschluss erworben haben
  • 31 Schülerinnen und Schüler mit dem Realschulabschluss
  • 60 staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher

Mit ihren Abschlüssen eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Perspektiven – sei es im Berufsleben, in einer weiterführenden Ausbildung oder auf dem Weg zu einem Studium. Sie alle haben in den vergangenen Jahren Engagement, Ausdauer und Durchhaltevermögen bewiesen und können stolz auf ihre Leistungen sein.

Die gesamte Schulgemeinschaft gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Wir wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg, Zuversicht und die Gewissheit, dass jede und jeder Einzelne einzigartig ist und die Zukunft mit den eigenen Fähigkeiten bereichern kann.

Spannende Projekte zum Schuljahresfinale: Fachschüler präsentieren ihre Kolloquien

Das Schuljahr befindet sich auf der Zielgeraden – und für unsere Fachschülerinnen und Fachschüler markierte der heutige Tag einen ganz besonderen Meilenstein: Mit ihren Kolloquien schlossen sie ihre berufspraktische Ausbildung erfolgreich ab.

In ihren Präsentationen stellten sie eindrucksvoll die Ergebnisse ihrer Facharbeiten vor und zeigten, wie vielfältig und praxisnah die Themen gewählt wurden. So beschäftigten sich die angehenden Fachkräfte unter anderem mit dem Einsatz der Ernährungspyramide zur Gesundheitsprävention, der Bedeutung von Naturerfahrungen als Schutzfaktor für die Resilienz sowie der Rolle von Musik in der ganzheitlichen Erziehung.

Die abwechslungsreichen Beiträge verdeutlichten nicht nur das fachliche Können der Fachschülerinnen und Fachschüler, sondern auch ihr großes Engagement für die pädagogische Praxis.

Wir gratulieren allen herzlich zu diesem wichtigen Schritt und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg!

Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren ganz herzlich Annina Emma Klingebiel als Preisträgerin bei einem Europäischen Wettbewerb.

Annina ist Schülerin im 1. Ausbildungsjahr der Kinderpflege und sie hat mit Ihrer Collage zum Thema: „Gewalt ist keine Option“ im Fach Kunst einen Landes- und Bundespreis gewonnen. Das ist wirklich eine herausragende Leistung. Am 19.05.2026 war Annina deshalb zur Preisverleihung im Niedersächsischen Landtag in Hannover.

Annina berichtet:

Ich freue mich sehr, beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb mit dem Thema „Gewalt ist keine Option“ sowohl auf Landesebene, als auch auf Bundesebene ausgezeichnet worden zu sein.

Die Aufgabe hat mich persönlich sehr angesprochen, da sie eine Frage stellt, die uns alle betrifft: Wie können wir selbst dazu beitragen, dass es in unserem Umfeld weniger Gewalt gibt, egal ob körperlich oder seelisch? In meinem Bild habe ich versucht, genau dieses Gefühl sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt steht ein Auge mit einer Träne, als Symbol für die Verletzlichkeit von Menschen. Um das Auge herum sind Wörter zu Gewalttaten aus einer Zeitung verteilt, die zeigen sollen, wie vielfältig Gewalt ist.

Meine zentrale Botschaft lautet:

„Die Narben verblassen – aber sie bleiben.“ Auch wenn Wunden mit der Zeit heilen, hinterlassen sie Spuren. Um das darzustellen, habe ich drei Seiten des Bildes gerissen, während eine Seite glatt geblieben ist. So entsteht ein Kontrast zwischen dem, was nach außen vielleicht wieder „heil“ wirkt, und dem, was innerlich bleibt. Außerdem habe ich schwarze Linien mit rotem Faden vernäht, um die Verletzungen sichtbar zu machen.

Besonders schön war für mich nicht nur die Auszeichnung selbst, sondern auch das Erlebnis drumherum. Gemeinsam mit einer Freundin vom Eichsfeld-Gymnasium Duderstadt bin ich zur Preisverleihung in den Niedersächsischen Landtag nach Hannover gefahren. Dieser Tag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Für meine Arbeit habe ich auf Landesebene einen Büchergutschein und auf Bundesebene einen Reisegutschein erhalten – worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe.