Staatlich anerkannte katholische berufsbildende Schule

Wir bleiben hier!

Täuschend echt und doch eine Warnung: Ki1 macht Energydrinks zum Unterrichtsthema

Im Gesundheitslehreunterricht haben wir, die Klasse Ki1, uns kreativ mit einem aktuellen und wichtigen Thema auseinandergesetzt: Energydrinks und ihre Auswirkungen auf den Körper.

Dabei sind eindrucksvolle, selbst gestaltete Papiermodelle von Getränkedosen entstanden, welche wir anschließend, gut lesbar, in unserem Klassenraum aufgehangen haben. Auf den ersten Blick wirken sie wie typische Energydrink-Dosen. Doch beim genaueren Hinsehen wird schnell klar: Hier geht es nicht um Werbung, sondern um Aufklärung. Die selbst entwickelten Warnhinweise sollen uns auch nachhaltig an die Gefahren des Energydrink Konsums erinnern.

Sina Hundeshagen & Naomi Voigt, Kinderpflege 1. Jahr

Sonne, Sprache, Selbstvertrauen – Erasmus-Abenteuer in Marbella

Ein Praktikum im Ausland? Klingt aufregend – aber auch nach einer großen Herausforderung. Eine Schülerin und ein Schüler der Kinderpflegeklasse im 2. Ausbildungsjahr berichten von Ihren Erfahrungen im Rahmen des Praktikums in Marbella.

Im Rahmen meiner beruflichen Orientierung absolvierte ich ein Praktikum als Kinderpflegerin in einer Kindertageseinrichtung in Marbella in Spanien.

Ziel des Praktikums war es, praktische Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Kindern zu sammeln sowie meine interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen zu erweitern.

Die Einrichtung betreute Kinder im Alter von z. B. 6 Monaten bis 3 Jahren.

Das pädagogische Konzept basierte auf einer ganzheitlichen Förderung der Kinder, bei der sowohl die soziale, emotionale als auch die kognitive Entwicklung im Mittelpunkt stand.

Ich lernte Unterschiede im pädagogischen Alltag zwischen Deutschland und Spanien kennen, insbesondere im Bereich der Tagesstruktur und Kommunikation.

Die Arbeit in einem internationalen Umfeld stärkte meine Offenheit, Anpassungsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Das Praktikum als Kinderpflegerin in Spanien war für mich eine sehr bereichernde und lehrreiche Erfahrung.

Ich konnte wichtige praktische Kenntnisse im pädagogischen Bereich sammeln und meine persönlichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Besonders positiv empfand ich die herzliche Zusammenarbeit im Team sowie die tägliche Arbeit mit den Kindern.

Die gesammelten Erfahrungen haben meinen Berufswunsch im sozialen Bereich weiter gefestigt und mich sowohl fachlich als auch persönlich gestärkt. (Sarah E., Ki2)

Die Erfahrung in Marbella in Spanien war für mich auf jeden Fall richtig gut und ich bin mega froh, dass ich das machen durfte. Ich hatte die Chance, die spanische Kultur, die Sprache und vor allem die Menschen dort kennenzulernen, und das war einfach eine richtig schöne und besondere Erfahrung. Man merkt schnell, dass das Leben dort etwas entspannter ist und die Leute viel offener und herzlicher auf einen zugehen.

Besonders spannend war für mich der Alltag im Kindergarten. Der war nämlich ganz anders, als ich es mir am Anfang vorgestellt hatte – aber am Ende auf jeden Fall im positiven Sinne. Die Kinder waren total lebendig und offen und auch die Arbeitsweise war lockerer als in Deutschland, aber trotzdem gut organisiert. Es war interessant zu sehen, wie dort mit den Kindern gearbeitet wird und wie wichtig Gemeinschaft und Nähe im Alltag sind.

Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass ich mich nicht gut verständigen kann, vor allem wegen der Sprache. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, ob mein Spanisch ausreicht. Aber im Endeffekt hat alles irgendwie funktioniert – mit ein bisschen Englisch, Händen und Füßen und einfach Mut haben. Mit der Zeit wurde ich immer sicherer und habe gemerkt, dass man sich verständigen kann, wenn man offen bleibt.

Was mir besonders in Erinnerung bleibt, sind die Menschen dort. Sie waren total herzlich, hilfsbereit und haben mich direkt aufgenommen. Dadurch habe ich mich schnell wohlgefühlt und konnte die Zeit richtig genießen. Insgesamt war es eine Erfahrung, die mich persönlich weitergebracht hat und die ich auf keinen Fall missen möchte. (Joey S., Ki 2)

Wenn Theorie lebendig wird: Unsere Physios im Einsatz

Wie fühlt es sich an, das Gelernte direkt am Menschen anzuwenden? Unsere angehenden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten aus dem ersten Ausbildungsjahr konnten genau das in den vergangenen Wochen erleben.

Im Rahmen der praktischen Ausbildung gestalteten sie wöchentliche Gymnastikeinheiten mit den Schwestern im Kloster sowie Besuche in der Tagespflege des Pflegeheimes „Heiliger Geist“. Dabei hieß es: ausprobieren, anleiten, beobachten – und vor allem wertvolle Erfahrungen sammeln.

Ob beim schwungvollen Sitztanz, bei entspannenden Handmassagen oder in der Gruppentherapie – unsere Schülerinnen und Schüler übernahmen aktiv Verantwortung und testeten, wie sich therapeutische Inhalte in der Praxis umsetzen lassen. Besonders schön war zu erleben, wie schnell ein vertrauensvoller Kontakt entstand und wie positiv Bewegung und gemeinsame Aktivität aufgenommen wurden.

Solche Begegnungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung: Sie verbinden fachliche Kompetenz mit sozialer Sensibilität und zeigen, wie vielseitig und erfüllend der Beruf der Physiotherapeutin bzw. des Physiotherapeuten ist.

Winterferien 2026: Kraft sammeln für die nächsten Meilensteine ❄️

Wir wünschen der gesamten Schulgemeinschaft schöne und erholsame Winterferien.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut erholt zurück!

Bitte beachten Sie:
Das Sekretariat ist ab Montag, 23. Februar 2026, wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar und der Unterricht beginnt ebenfalls wieder am 23.02.2026 laut Stundenplan.

Zu Gast im Eichsfeldklinikum: PIA3 zwischen Bauplänen und Sozialmanagement 

Im Rahmen des Unterrichts im Modul KM20 besuchte die Klasse PIA3 das Eichsfeld Klinikum. Im Mittelpunkt stand der Neubau des Klinikums sowie die damit verbundenen Fragestellungen aus Sicht des Sozialmanagements. 

Die Klasse wurde herzlich von der Leiterin des Projektmanagements und Referentin der Geschäftsführung  Frau Anna Burchardt-Hentschel empfangen. In einem anschaulichen Vortrag mit zahlreichen Bildern und Entwürfen stellte sie die Planungen vor. Besonders großes Interesse zeigten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher an der Tatsache, dass hier in Heiligenstadt das erste und einzige Einzelbettkrankenhaus Deutschlands entsteht. Auch das geplante Familienzentrum, der Verbleib der drei bisherigen Standorte, Fragen der Finanzierung sowie zur Trägerschaft wurden intensiv diskutiert. 

Im Anschluss besuchte die Klasse die „Future Factory“, in der die detaillierten Baupläne ausgestellt sind. Dort treffen sich regelmäßig Mitarbeitende zum Austausch. Zudem gibt es eine eigene Sprechstunde für Fragen und Anregungen rund um das Projekt. 

In einer abschließenden Gesprächsrunde ging es um die konkrete Gestaltung des Umzugs, der für Ende 2029 vorgesehen ist, und die bereits jetzt laufenden Vorbereitungen. Insgesamt war es ein gelungener Vormittag, an dem die angehenden Erzieherinnen und Erzieher soziale Fragestellungen im Gesundheitswesen kennen lernen konnten, Unterschiede zum Bereich Erziehung erkennen und Gemeinsamkeiten herausarbeiten konnten.