Staatlich anerkannte katholische berufsbildende Schule

Wir bleiben hier!

Von der Diktatur zur Demokratie – Unser Tag in der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt

Am 9. November 2025 durften wir, die Ki2 (Kinderpfleger im 2. Jahr), im Rahmen des Respect Coach Programms das Museum des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in der Andreasstraße in Erfurt besichtigen. Den meisten von uns wird dieser Besuch wohl im Gedächtnis bleiben, denn es war wirklich beeindruckend und erschreckend zugleich, was wir in der zweistündigen Führung alles erfahren haben. Angst, Unsicherheit und Misstrauen waren ein ständiger Begleiter, denn die SED hatte ihren Einfluss auf fast alle Bereiche des Lebens. Man wusste nie genau, ob der beste Freund oder selbst jemand aus der eigenen Familie für die Staatssicherheit angestellt war und somit genauer auf den Einzelnen geschaut hat. Wenn man es genau betrachtet, wusste man auch nie genau, ob man am Abend nach Hause zu seiner Familie kann, denn es konnte sein, dass man beim Einkaufen angesprochen wurde und „zur Klärung eines Sachverhaltes“ mitgehen musste. Wenn es gut lief, nur zu einem Gespräch, wenn es schlecht lief, wurde man verhaftet. Oft wurde der Grund für die Haft erst nach der Verhaftung gesucht.

Auch von der Haftsituation selbst durften wir uns ein Bild machen. Die Haftetage der Männer befindet sich noch im Originalzustand und man konnte sich schon sehr in die Situation einfühlen, was für ein ungutes Gefühl in der Magengegend sorgte. Am Ende haben wir noch einen Blick darauf werfen dürfen, wie es dank starken, mutigen Menschen zur friedlichen Revolution kommen konnte.

Dadurch konnten wir mit einem etwas erleichternden Gefühl entlassen werden. Es war ein wirklich informativer Ausflug, nachdem wir alle unseren Frieden und unsere Möglichkeit auf Meinungsfreiheit noch etwas mehr zu schätzen wissen.

Patricia Weiße, Ki2

Berufsinformationstag am Gymnasium Dingelstädt – unsere Schule stellt sich vor

Am heutigen 11. Dezember 2025 präsentierten sich unsere Schüler*innen sowie Frau Sachse und Frau Simon beim Berufsinformationstag am Gymnasium in Dingelstädt. In zahlreichen Gesprächen gaben sie Einblicke in den Schulalltag, beantworteten Fragen und zeigten, wie vielfältig und spannend die Ausbildungen an unserer Einrichtung sind.

Wir freuen uns, dass unsere Delegation so viel Interesse wecken konnte – und machen direkt weiter:
Am 16. Dezember sind wir bei der Regelschule in Dingelstädt zu Gast, um dort unsere Schule und die beruflichen Möglichkeiten erneut vorzustellen.

Gänsehaut im Luftschutzbunker: Unser unvergesslicher Tag im Kasseler Untergrund

Unsere Klasse H-S2 war am Donnerstag, dem 4.Dezember 2025 im Rahmen des Respekt-Coaches-Programms in Kassel unterwegs. Bei der Stadtführung haben wir spannende Infos über historische Ereignisse – aus der Zeit des Nationalsozialismus – bekommen, von denen viele vorher gar nichts wussten. Danach ging es für uns in einen alten Luftschutzbunker, der früher sogar zum Biergären genutzt wurde. Die Atmosphäre dort unten war ein bisschen gruselig, aber richtig spannend. Besonders beeindruckend war die Audio eines Zeitzeugen, die uns einen echten Einblick in die Zeit gegeben hat. Insgesamt war der Tag super interessant und wir haben viel Neues gelernt. Am Ende waren wir uns alle einig, dass der Ausflug sich wirklich gelohnt hat. 

Fit für den Praxisalltag: Unser Tape-Kurs macht’s möglich

In unserem praxisorientierten Tape-Kurs lernen Physiotherapeut:innen und Ergotherapeut:innen moderne Taping-Techniken zur Unterstützung von Muskeln, Gelenken und Faszien. Der Kurs vermittelt fundiertes Fachwissen zu Indikationen, Anlagetechniken und Wirkungsweisen verschiedener Tape-Methoden. Durch zahlreiche praktische Übungseinheiten können die Teilnehmenden das Gelernte direkt anwenden und sicher in ihren Behandlungsalltag integrieren. Ob zur Schmerzreduktion, Stabilisation oder Förderung der Beweglichkeit – unser Tape-Kurs bietet wertvolles Know-how für eine effektive und patientenorientierte Therapie.

Einladung zum internationalen Freiwilligendienst mit SMMP

Freiwilligendienst-Leistende in einer Schule in Cochabamba/Bolivien. Foto: SMMP/Florian Kopp

Rückkehrer/innen informieren online über Erfahrungen als „Mitlebende auf Zeit“ in Bolivien, Brasilien, Mosambik und Rumänien 

Nach dem Ausbildungsabschluss bietet sich die Gelegenheit, mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr neue Erfahrungen zu sammeln, sich sozial zu engagieren und Orientierung fürs weitere Leben zu gewinnen. Ein solcher Dienst ist auch international möglich: zum Beispiel als „Mitlebene/r auf Zeit“ (kurz MaZ) in den Einrichtungen der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Bolivien, Brasilien, Mosambik und Rumänien – gut vorbereitet, begleitet und abgesichert. Darüber informieren jetzt ehemalige Freiwilligendienstleistende bei drei Online-Terminen. Weitere Informationen hier.