Staatlich anerkannte katholische berufsbildende Schule

Wir bleiben hier!

Staunen, Forschen, Mitmachen: Unser Projekttag im Kindergarten St. Gerhard

Am Dienstag, den 31. März 2026, verwandelte sich der Kindergarten St. Gerhard in Heilbad Heiligenstadt in einen Ort voller Entdeckungen. Im Rahmen unseres Modulabschlusses im Fach KM 15 gestalteten wir, die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Klasse M1, einen erlebnisreichen Vormittag unter dem Motto „Die Welt der Wunder – Staunen ohne Ende“. An insgesamt acht abwechslungsreichen Stationen tauchten die Kinder spielerisch in die Welt der Naturwissenschaften und Mathematik ein. Dabei wurde fleißig experimentiert, gemalt und gewerkelt. Die Themenbereiche reichten von Magnetismus und Optik über Geometrie, Muster und Reihenfolgen bis hin zum Sortieren, dem Umgang mit Werkzeugen und dem wichtigen Thema Nachhaltigkeit. Mit großer Neugier und Motivation gingen die kleinen Forscher ihren Fragen nach und sammelten eifrig bunte Klebepunkte für ihre Laufkarten. Besonders toll war es für die Kinder, dass sie bereits zu Beginn kleine Tüten erhalten hatten, in denen sie ihre über den Vormittag selbst gebastelten Schätze sicher sammeln und am Ende stolz mit nach Hause nehmen konnten. Für uns war dieser Praxistag eine sehr wertvolle Erfahrung.

Wir bedanken uns herzlich beim Team des Kindergartens St. Gerhard für die unkomplizierte Zusammenarbeit und diesen erfolgreichen Vormittag!

Entscheidungen treffen – Wege wählen, Verantwortung übernehmen, Neuanfänge wagen

Am 31. März 2026 gestaltete die Klasse R-G2b einen Wortgottesdienst unter dem Leitgedanken „Entscheidungen treffen – Wege wählen, Verantwortung übernehmen, Neuanfänge wagen“. In einer Lebensphase, die für viele junge Menschen von Umbrüchen und Zukunftsfragen geprägt ist, griff der Gottesdienst ein Thema auf, das alle unmittelbar betrifft. Schon zu Beginn wurde deutlich: Entscheidungen gehören zum Alltag – kleine ebenso wie große. Doch gerade die großen Fragen nach Beruf, Lebensweg und persönlichen Werten bringen oft Unsicherheit mit sich. Der Gottesdienst lud dazu ein, diese Unsicherheiten nicht als Hindernis, sondern als Teil des eigenen Weges zu verstehen.

In Texten, Gebeten und musikalischen Impulsen wurde ein zentrales Bild aufgegriffen: das Leben als Kreuzung, an der wir immer wieder neu wählen müssen, welchen Weg wir einschlagen. Dabei wurde deutlich, dass es selten den „perfekten“ Weg gibt – vielmehr entsteht der eigene Lebensweg oft erst im Gehen, im Ausprobieren und auch im Umgang mit Fehlern.

Besonders zentral ist die Botschaft, dass Verantwortung und Mut eng miteinander verbunden sind: Mut, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen – und auch den Mut, neu anzufangen, wenn etwas nicht gelingt. Der Glaube wurde dabei als Begleiter auf diesem Weg verstanden, der Orientierung geben kann, ohne einfache Antworten vorzugeben.

Die Fürbitten griffen schließlich die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler auf: die Suche nach dem eigenen Weg, die Verantwortung in sozialen Berufen, den Umgang mit Fehlern und das Miteinander in der Schulgemeinschaft.

So wurde der Gottesdienst zu einem Moment des Innehaltens – und zu einer Einladung, den eigenen Weg bewusst zu gehen: mit Offenheit, mit Verantwortung und mit Vertrauen darauf, dass neue Wege sich immer wieder eröffnen.

Bergschule beim SMMP-Schulpreis ausgezeichnet

Die Klassen RG2 und HP2 der Bergschule St. Elisabeth in Heilbad Heiligenstadt haben den dritten Preis beim SMMP-Schulpreis für Engagement gewonnen. Unter der Leitung der Klassenlehrerinnen Caroline Gille und Verena Simon engagieren sich die Schülerinnen und Schüler seit fünf Jahren beim Behindertensportfest der Eichsfelder Werkstätten – und haben ihr Engagement zuletzt auf den 22. Special Olympics Landeswettbewerb Bowling ausgeweitet.

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Exkursion zu Ottobock Duderstadt am 26.03.2026

Als Auszubildende im zweiten Lehrjahr der Ergotherapie und Physiotherapie war der Tag bei Ottobock für uns besonders lehrreich. Nach der Begrüßung erhielten wir eine Einführung in die Aufgaben der Therapeuten im Unternehmen.

Dabei wurde deutlich, dass Physiotherapeuten vor allem für die Versorgung und das Training der unteren Extremitäten zuständig sind, während Ergotherapeuten den Schwerpunkt auf die obere Extremität und die Förderung der Selbstständigkeit im Alltag legen.

Anschließend bekamen wir einen spannenden Einblick in die Produktion, bei dem wir sehen konnten, wie individuell und präzise Prothesen hergestellt werden.

Besonders interessant war der praktische Teil: Wir durften selbst eine Bein- und eine adaptierte Fußprothese tragen und in einem Parcours verschiedene Aufgaben bewältigen, wie Hinlegen und Aufstehen, das Gehen über eine Rampe sowie das Treppensteigen.

Insgesamt war der Tag sehr spannend und hat uns einen guten Einblick in die Praxis gegeben.

Sechs Stationen voller Wunder: Ein Vormittag im Zeichen der kleinen Entdecker

Am Mittwoch, den 25.03.2026 durften wir, die angehenden Erzieherinnen und Erzieher des zweiten Ausbildungsjahres im Rahmen unseres Modulabschlusses im Fach KM15, die Vorschulkinder des Bergkindergartens St. Bonifatius bei uns begrüßen. 

Der ereignisreiche Vormittag stand unter dem Motto „Forscherlabor – Hier wird gestaunt, gefragt und geforscht“. An insgesamt sechs abwechslungsreichen Stationen konnten die Kinder selbst aktiv werden und spielerisch Neues entdecken. Die Themenbereiche umfassten Magnetismus, Formen, Optik, Messen und Vergleichen, Sortieren sowie den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. Mit großer Begeisterung wurde gebastelt, gemalt und experimentiert. Dabei konnten die Kinder vieles ausprobieren, eigene Erfahrungen sammeln und ihren Fragen nachgehen. Besonders motivierend war die Stempelkarte, die jedes Kind erhielt. Nach jeder erfolgreich absolvierten Station gab es einen Stempel, sodass am Ende eine vollständig gefüllte Karte als Erinnerung an den erlebnisreichen Vormittag entstand. 

Neugierig und voller Tatendrang erkundeten die Kinder die verschiedenen Angebote, stellten Fragen und entdeckten spannende neue Zusammenhänge. Es war schön zu sehen, mit wie viel Freude und Interesse sie bei der Sache waren. 

Für uns war es eine sehr wertvolle Erfahrung und wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit mit den Kindern sowie die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Bergkindergarten St. Bonifatius.  

Euer Mittelkurs 2