
Am 23. April 2026 tauschten die Klassen FOS 11a und 11b das Klassenzimmer gegen die Kasseler Unterwelt. Bei strahlendem Frühlingswetter begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Zeitreise in die Geschichte der Stadt. Durch den Verband der „Vikonauten“ erkundeten die Schülerinnen und Schüler geschichtliche Schauplätze, hörten Zeitzeugenberichte und Lebensgeschichten jüdischer Bürger Kassels zur Zeit des Nationalsozialismus.
Der Tag startete mit einer beeindruckenden Führung. Im Fokus stand der Viktoriabunker, dessen massive Mauern und bedrückende Atmosphäre ein lebendiges Bild der Vergangenheit vermittelten. Ergänzt wurde die Besichtigung durch eine thematische Stadtführung zur NS-Zeit, die die Spuren des Nationalsozialismus im Kasseler Stadtbild aufzeigte und für viele nachdenkliche Momente sorgte.
Nach dem geschichtlichen Programm kam auch die Entspannung nicht zu kurz: Die Klassen nutzten die freie Zeit, um bei bestem Sonnenwetter die Kasseler Innenstadt zu erkunden, gemeinsam etwas zu unternehmen oder einfach die ersten warmen Frühlingstage zu genießen.
Ein gelungener Ausflug, der die Gegenwart mit der Vergangenheit konfrontierte und die Wichtigkeit von Menschlichkeit und Demokratie verdeutlichte.
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