Staatlich anerkannte katholische berufsbildende Schule

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Sonne, Sprache, Selbstvertrauen – Erasmus-Abenteuer in Marbella

Ein Praktikum im Ausland? Klingt aufregend – aber auch nach einer großen Herausforderung. Eine Schülerin und ein Schüler der Kinderpflegeklasse im 2. Ausbildungsjahr berichten von Ihren Erfahrungen im Rahmen des Praktikums in Marbella.

Im Rahmen meiner beruflichen Orientierung absolvierte ich ein Praktikum als Kinderpflegerin in einer Kindertageseinrichtung in Marbella in Spanien.

Ziel des Praktikums war es, praktische Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Kindern zu sammeln sowie meine interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen zu erweitern.

Die Einrichtung betreute Kinder im Alter von z. B. 6 Monaten bis 3 Jahren.

Das pädagogische Konzept basierte auf einer ganzheitlichen Förderung der Kinder, bei der sowohl die soziale, emotionale als auch die kognitive Entwicklung im Mittelpunkt stand.

Ich lernte Unterschiede im pädagogischen Alltag zwischen Deutschland und Spanien kennen, insbesondere im Bereich der Tagesstruktur und Kommunikation.

Die Arbeit in einem internationalen Umfeld stärkte meine Offenheit, Anpassungsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Das Praktikum als Kinderpflegerin in Spanien war für mich eine sehr bereichernde und lehrreiche Erfahrung.

Ich konnte wichtige praktische Kenntnisse im pädagogischen Bereich sammeln und meine persönlichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Besonders positiv empfand ich die herzliche Zusammenarbeit im Team sowie die tägliche Arbeit mit den Kindern.

Die gesammelten Erfahrungen haben meinen Berufswunsch im sozialen Bereich weiter gefestigt und mich sowohl fachlich als auch persönlich gestärkt. (Sarah E., Ki2)

Die Erfahrung in Marbella in Spanien war für mich auf jeden Fall richtig gut und ich bin mega froh, dass ich das machen durfte. Ich hatte die Chance, die spanische Kultur, die Sprache und vor allem die Menschen dort kennenzulernen, und das war einfach eine richtig schöne und besondere Erfahrung. Man merkt schnell, dass das Leben dort etwas entspannter ist und die Leute viel offener und herzlicher auf einen zugehen.

Besonders spannend war für mich der Alltag im Kindergarten. Der war nämlich ganz anders, als ich es mir am Anfang vorgestellt hatte – aber am Ende auf jeden Fall im positiven Sinne. Die Kinder waren total lebendig und offen und auch die Arbeitsweise war lockerer als in Deutschland, aber trotzdem gut organisiert. Es war interessant zu sehen, wie dort mit den Kindern gearbeitet wird und wie wichtig Gemeinschaft und Nähe im Alltag sind.

Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass ich mich nicht gut verständigen kann, vor allem wegen der Sprache. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, ob mein Spanisch ausreicht. Aber im Endeffekt hat alles irgendwie funktioniert – mit ein bisschen Englisch, Händen und Füßen und einfach Mut haben. Mit der Zeit wurde ich immer sicherer und habe gemerkt, dass man sich verständigen kann, wenn man offen bleibt.

Was mir besonders in Erinnerung bleibt, sind die Menschen dort. Sie waren total herzlich, hilfsbereit und haben mich direkt aufgenommen. Dadurch habe ich mich schnell wohlgefühlt und konnte die Zeit richtig genießen. Insgesamt war es eine Erfahrung, die mich persönlich weitergebracht hat und die ich auf keinen Fall missen möchte. (Joey S., Ki 2)